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- Inhaltsverzeichnis -

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Vorwort

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Einleitung

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Die Anfänge des vogtländischen Blasinstrumentenbaus
Metallblasinstrumentenbau – Holzblasinstrumentenbau – die ältesten signierten Blasinstrumente aus dem Vogtland - Anfänge des Blasinstrumentenbaus in weiteren Orten im Vogtland und Westböhmen

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Gesellschaften und Innungen der Blasinstrumentenmacher bis 1900

5

Ausgewanderte Blasinstrumentenmacher
Verzeichnis mit 104 ausgewanderten Meistern

6

Der vogtländische Musikinstrumentenhandel im 19. Jahrhundert - ein Exkurs

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Entwicklungstendenzen des Blasinstrumentenbaus in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

8

Der Blasinstrumentenbau in der Stadt Adorf im 19. Jahrhundert

9

Der vogtländische Blasinstrumentenbau in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
Beginnende Arbeitsteilung und Entstehung vonSpezialgewerben - Bedeutung von Wilhelm Petzold und der Markneukirchner Musik- und Fachschule für den Blasinstrumentenbau - Gründung und Entwicklung der ersten Metallblasinstrumentenfabriken - Rückgang im Vogtland - Aufschwung in Graslitz - Stagnation im Holzblasinstrumentenbau und deren Überwindung -Gewerbeausstellungen vor der Jahrhundertwende

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Schlussbetrachtung

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Anhänge

 

Anhang A: Allgemeines Verzeichnis vogtländischer Blasinstrumentenmacher des 18. und 19. Jahrhunderts (859 Einträge).

 

Anhang B: Biographisches Verzeichnisausgewählter Blasinstrumentenmacher und Blasinstrumentenfirmen (197 Biographien).

 

Anhang C: 25 Stammtafeln ausgewählter Blasinstrumentenmacherfamilien.

 

Anhang D: 32 Farbtafelnmit vogtländischen Blasinstrumentenaus verschiedenen deutschen Sammlungen.

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Literatur- und Quellenverzeichnis

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Register

Zusätzlich zum farbigen Bildanhang enthalten die Textkapitel und der Anhang B acht Diagramme, 21 Tabellen und 120 Schwarzweiß-Abbildungen (Faksimiles, historische Fotos, Instrumentensignaturen)

- Auszug aus Anhang B (Biographien) -

  • Voigt, Johann Georg
  • Metallblasinstrumentenmacher in Markneukirchen
  • geb.:
  • 28.11.1759
  • gest.:
  • 19.12.1843
  • Vater:
  • Johann Friedrich Voigt I (1732-1818), Geigenmacher
  • Mutter:
  • Eva Regina geb. Gütter (1733-1818)
  • oo
  • 09.09.1781 mit Eva Regina Schuster (1759-1836), Tochter des IH Johann Christian Schuster
  • Söhne:
  • Christian Cornelius (06.09.1789-09.06.1861), MB
  • Lehre:
  • evtl. Johann Georg Eschenbach I
  • Mitglied der ImG:
  • vor 1800 (Nr. 9)
  • Lehrherr von:
  • August Ferdinand Voigt (Enkel), evtl. Carl Gottlob Schuster; mit Sicherheit sein Sohn Christian Cornelius
  • Adresse/Hausbesitz:
  • 1812: Nr. 178
  • Anmerkungen:
  • Der Bruder von Johann Friedrich Voigt (1756-1826) gehört zur zweiten Generation vogtländischer MB, seine Lehrzeit begann ca. 1773. Als Lehrherren sind neben Johann Georg Eschenbach I auch andere frühe Vertreter der zweiten Generation möglich (Johann Gottfried Eschenbach, Liebel, Glier).
  • 1812 nennt ihn das Hausbesitzerverzeichnis als „Voigt, Görg, Messingarbeiter“ [Görg = Georg]. In den vogtländischen Fabrikations-Faszikeln von 1783/84 ist er als MB genannt, desgleichen am 05.04.1794 im Zusammenhang mit der Beschwerde über die Qualität des Rodewischer Messings.
  • Sein einziger Sohn Christian Cornelius sowie acht seiner Nachkommen arbeiteten bis ins 20. Jh. im Metallblasinstrumentenbau. Dabei spezialisierte sich die Linie von Heinrich Theodor Voigt (1830-1902) ab 1850 auf die Herstellung von Zylindermaschinen („Löffelvoigt“), während die Firma von Ernst Moritz Voigt (1836-1926) vorwiegend Schallstücke produzierte.
  • Über den als Lehrling verzeichneten Enkel August Ferdinand Voigt liegen keine weiteren Angaben vor. Carl Gottlob Schuster (1783-1862), der Neffe seiner Frau Eva Regina, wurde ebenfalls ein bedeutender MB und könnte durchaus bei ihm, seinem Onkel, gelernt haben.
  • Instrumente:
  • Leipzig 1708: Naturwaldhorn in Trompetenform, 1792, „MACHTS * GEORG * VOIGT IN NEIKIRCHEN 1792“, links mit Doppeladler (= Kaiseradler); das Instrument gehörte mit Nr. 0982 in Markneukirchen zum Militärkontingent von Schwarzburg-Rudolstadt
  • Markneukirchen 0982: Naturwaldhorn in Trompetenform, 1792, „MACHTS GEORG VOIGT/IN NEIKIRCHEN 1792“, mit drei Doppeladlern (Kaiserl. Wappen); Gegenstück zu Leipzig Nr. 1708 (von Kunze auch als Signalhorn in ovaler Form bezeichnet)

 Quellen:

KB; GA 1800; HV 1812;
Kunze in: Demusa-Report 1987, 20; NLI 415;
SächsHStA KH Zwickau 178, 36; 179, 40; Commercien-Deputation: Messingbeschwerde: 1788-95 (vgl. Hachenberg); Kataloge Markneukirchen (1908, 40), Leipzig (1982, 170f., 218)


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