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Museum und Gymnasium erforschen gemeinsam Stadtgeschichte. Im Rahmen des Projektes LernStadtMuseum wird die Geschichte Markneukirchens lebendig.

Eine weitreichende Erforschung der Stadtgeschichte Markneukirchens wird im nächsten Jahr durch Schüler des Gymnasiums Markneukirchen mit Unterstützung durch das Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen durchgeführt. Das Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen arbeitet bereits seit April 2008 mit dem Gymnasium Markneukirchen im Programm „LernStadtMuseum in Sachsen – Schüler entdecken Museen“ zusammen. Dieses Programm wird gefördert von der Robert Bosch Stiftung und steht unter der Schirmherrschaft des sächsischen Kultusministers. Das Programm fördert 15 Projekte, in denen Schüler gemeinsam mit einem Museum in ihrer Nähe Geschichte, Natur oder Kultur der Region erforschen mit bis zu 15000 Euro und bietet außerdem Beratung und Unterstützung in allen Projektphasen. Das Markneukirchener Projekttandem widmet sich in erster Linie der Erforschung der Stadtgeschichte unter besonderer Berücksichtigung des für die Stadt typischen Musikinstrumentenbaus. Als Ergebnis soll ein virtuelles Modell der Stadt Markneukirchen entstehen, in dem man Informationen sowohl zur Geschichte als auch zur gegenwärtigen Situation jedes Hauses einholen kann. Dieses Modell soll im Rahmen einer Sonderausstellung zum 650-jährigen Stadtjubiläum Markneukirchens im Jahr 2010 präsentiert werden. Bereits seit Anfang des Schuljahres holen Schüler der 8. Klassen des Gymnasiums Informationen zu einzelnen Straßenzügen in Markneukirchen ein. Eine weitere Schülergruppe, bestehend aus drei Elftklässlern, wird eine vertiefte Recherche zu einzelnen Straßenzügen übernehmen. Bis Dezember 2009 sollen so mindestens zwei Straßenzüge Markneukirchens komplett erforscht werden. Die Ergebnisse wollen die Schüler im Rahmen einer „besonderen Lernleistung“ (Bell) auch in ihr Abitur einbringen. Während der Recherche sind auch Tonbandaufnahmen mit Zeitzeugen geplant, die anschließend archiviert werden können, damit das Wissen dieser nicht verloren geht. Einen weiteren Teil der Recherche übernehmen zwei Freiwillige im Musikinstrumenten-Museum, die dort gerade ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Kultur absolvieren. Sie wollen zusammen mit den Elftklässlern das virtuelle Modell erstellen, in das alle gewonnenen Informationen eingebunden werden sollen. Außerdem werden sie in alten Adressbüchern von Markneukirchen und in Weltadressbüchern der Musikinstrumentenindustrie aus dem Bestand der Museumsbibliothek nach neuen Erkenntnissen suchen, sowie ebenfalls Zeitzeugen befragen. Nach Bedarf werden weitere Gruppen eingebunden, um alle Informationslücken zu schließen. Das virtuelle Modell der Stadt wird zudem so angelegt sein, dass auch jederzeit weitere Informationen eingebunden werden können. Wer hier gerne mitarbeiten will, kann sich im Museum melden.
>>Florian Stark und Richard Straube

 
 

Lustiges vom Instrumentenbau

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Markneukirchen und seine Geschichte
Markneukirchen

 

 











 
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