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Forum des Musikinstrumentenmuseums Markneukirchen
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BeitragVerfasst: Di 22. Mär 2016, 16:04 
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Registriert: Di 22. Mär 2016, 15:38
Beiträge: 8
Guten Tag, werte LeserInnen,
zunächst einmal vielen Dank, Herr Meinel, für die freundliche Antwort auf meine Anfrage und für den Hinweis auf das Forum.
Bei den Gitarren, die ich letzte Woche erstanden habe, handelt es sich um zwei zwar etwas ramponierte Exemplare, deren Zustand jedoch eine Wiederaufbereitung nahe legt, zumal beide auch im jetzigen Zustand einen schönen Klang haben.
Leider konnte mir der Verkäfer weder etwas zum Alter, noch zu den verwendeten Hölzern noch zur Geschichte mitteilen, einige Auskünfte erhielt ich zu Glier und Kruse von Herrn Meinel, vielleicht erfahre ich über das Forum hier Näheres!
Zunächst möchte ich auf die Fotos verweisen, die ich gleich einzustellen versuche.
Danke jedenfalls schon vorab für weitere Hinweise!
Karl

Die Fotos sind offensichtlich zu groß, jetzt muss ich herausfinden, wie sie zu komprimieren sind..


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BeitragVerfasst: Di 22. Mär 2016, 17:04 
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Geigenbaumeister

Registriert: Do 02. Feb 2006, 11:16
Beiträge: 446
Wohnort: Markneukirchen
Hallo Karl,

meine Empfehlung zum Verkleinern der Bilder lautet: IrfanView verwenden

Programm (und, von mir empfohlen, PlugIns) installieren, Download unter: http://www.irfanview.de/

Wenn Sie nun ein Foto bei IrfanView in der Ansicht haben, können Sie über
Bild -> Größe ändern -> "Neue Größe" in das Feld mit der höheren Pixelzahl die meines Wissens immer noch geforderten max. 600 Pixel (proportional muß angehakt sein!) eintragen, OK. Datei -> Speichern unter... Dateityp "JPG" wählen (wenn nicht schon voreingestellt), neuen Namen vergeben, z.B. XYZ_klein.jpg", OK -> Fertig.

Bei vielen Bildern kann man das auch gleich über die Stapelkonvertierung erreichen. (Eine gute Anleitung dafür ist z.B. hier http://gregor-moellring.de/anleitungen/ ... irfanview/ zu finden.)

Parallel dazu empfehle ich aber, die Bilder bei einem Bildhoster (möglichst ohne Verfallszeit) hochzuladen und die Links hier zu veröffentlichen. Dann kann man wenigstens, wenn gewünscht, die Fotos in Originalgröße betrachten.

Ich habe schon vor längerer Zeit den Wunsch hier im Forum geäußert, doch größere Bilder hochladen zu können, siehe größere Bilder

Mit freundlichen Grüßen

Udo


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BeitragVerfasst: Di 22. Mär 2016, 17:38 
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Registriert: Di 22. Mär 2016, 15:38
Beiträge: 8
Herzlichen Dank, Udo!
Bin leider Apple-iPad mäßig nicht sehr fit, werde mich allerdings bemuehen!
Karl


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BeitragVerfasst: Di 22. Mär 2016, 17:52 
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Registriert: Di 22. Mär 2016, 15:38
Beiträge: 8
Hmm, wenn ich das richtig verstehe, funktioniert Irfan nur für Windows.
Ich suche mal was für Apple... :gitarre2:


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BeitragVerfasst: Di 22. Mär 2016, 18:19 
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Geigenbaumeister

Registriert: Do 02. Feb 2006, 11:16
Beiträge: 446
Wohnort: Markneukirchen
Hallo Karl,

das ist zwar nicht meine Strecke, aber folgende Software, die dies ebenfalls locker beherrscht und genau so leicht zu bedienen ist, kenne ich zumindest in der Windows- Oberfläche:

http://www.xnview.com/de/xnviewmp/

Viel Erfolg damit!

Gruß

Udo


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BeitragVerfasst: Di 22. Mär 2016, 18:20 
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image.jpeg [ 18 KiB | 1759-mal betrachtet ]
Hoffentlich funktioniert das jetzt, hier zunächst die Damengitarre von Glier


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BeitragVerfasst: Di 22. Mär 2016, 20:36 
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Registriert: Di 22. Mär 2016, 15:38
Beiträge: 8
Außerordentlich mühsam, ungefähr zehnmal verkleinern und dann immer noch so gerade am Rand passend, die Qualität ist leider futsch..
K.


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BeitragVerfasst: Di 22. Mär 2016, 21:07 
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Geigenbaumeister

Registriert: Do 02. Feb 2006, 11:16
Beiträge: 446
Wohnort: Markneukirchen
Hallo Karl.
Karl hat geschrieben:
Außerordentlich mühsam, ungefähr zehnmal verkleinern und dann immer noch so gerade am Rand passend, die Qualität ist leider futsch..
Irgendwas läuft da schief, tut mir echt leid. Ich habe das aktuelle Programm gerade installiert. Die Vorgehensweise ist sehr ähnlich wie oben beschrieben:
Bild öffnen
Menü "Bild" -> Größe ändern..
Bei Querformat als Breite, bei Hochkant (Portrait) als Höhe 600Pixel eingeben, OK

Was ist da mühsam dran? Und was bedeutet "immer noch so gerade am Rand passend"?

Und ein Bild mit 600Pixel Kantenlänge ist nun mal sehr begrenzt in der Auflösung. Das hatte ich ja schon mit der Anmerkung zu einem Imagehoster angedeutet.

Gruß

Udo


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BeitragVerfasst: Mi 23. Mär 2016, 13:37 
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Registriert: Di 22. Mär 2016, 15:38
Beiträge: 8
Moin moin Udo,
erstmal danke für die Mühen!
Da habe ich vergessen zu erwähnen, dass ich beim iPad nicht auf die Windowsprogramme zugreifen kann, habe mir ein entsprechendes Programm im Applestore runtergelaufen, das allerdings die Komprimierung nur schrittweise erledigen kann. D.h., ich muss mir das komprimierte Bild erneut vornehmen, komprimieren usw usf..
Bekomme nachher meinen reparierten PC mit Windows 10 wieder und mach mich dann an die Arbeit, wird wohl diese Woche noch klappen
Karl


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BeitragVerfasst: Do 24. Mär 2016, 14:34 
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Beiträge: 106
Hallo Karl,

ja, etwas hochauflösendere Fotos wären sicherlich sachdienlich um etwas zu Deinen Gitarren sagen zu können, von dem aktuellen Bild kann man leider keine Rückschlüsse ziehen, außer das die Form eine angedeutete sog. "Wiener Form" ist, von daher liegst Du mit Deiner Vermutung einer Parlor Gitarre sicherlich schon ganz gut.

Bis bald und frohe Ostern,

Dirk


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BeitragVerfasst: Do 24. Mär 2016, 22:41 
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Geigenbaumeister

Registriert: Do 02. Feb 2006, 11:16
Beiträge: 446
Wohnort: Markneukirchen
Hallo Karl,

das Programm XnViewMP läuft auch unter Mac OS X! Bist Du dem Link mal gefolgt und hast Dir das Programm angeschaut?

Und wie schon im ersten Beitrag gesagt, die Bilder bei einem Imagehoster (ohne Verfallsfrist) hochladen und hier die Links posten. Dann kann jeder, der das möchte, die Bilder hochauflösend sehen.

Gruß

Udo


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BeitragVerfasst: Mi 30. Mär 2016, 13:04 
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Registriert: Mi 30. Mär 2016, 12:47
Beiträge: 3
Guten Tag,

hier kommen Bilder der Gitarre meines Onkels Karl

Beste Grüße

Fritz


Dateianhänge:
Dateikommentar: Glier Zargen
IMG_0123.jpg
IMG_0123.jpg [ 43.41 KiB | 1669-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Glier "Damengitarre"
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IMG_0120.jpg [ 33.31 KiB | 1669-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Glier Etikett
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IMG_0117.jpg [ 65.26 KiB | 1669-mal betrachtet ]
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BeitragVerfasst: Mi 30. Mär 2016, 14:09 
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Registriert: Fr 15. Nov 2013, 16:26
Beiträge: 106
Zargen: Ahorn, einfache Qualität
Boden: Ahorn, partiell dezent geriegelt
Decke: feinjährige Fichte

Dem Rissmuster nach vermutlich Nitro Lackierung


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BeitragVerfasst: Mi 30. Mär 2016, 16:03 
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Registriert: Di 22. Mär 2016, 15:38
Beiträge: 8
Danke, dann weiß ich schon etwasmehr!
Wie alt mag das Instrument sein?


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BeitragVerfasst: Mi 30. Mär 2016, 17:13 
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Registriert: Fr 15. Nov 2013, 16:26
Beiträge: 106
Die Firma "August Clemens Glier" war eine reine Handelsfirma, da wurde also nichts gebaut. Wir dürfen davon ausgehen, dass die Instrumente aus kleinen Werkstätten aus Markneukirchen und der unmittelbaren Umgebung zugekauft bzw. in Auftrag gegeben wurden, die dann das entsprechende Logo ins Schallloch bekamen. Es dürfte daher kaum noch möglich sein, den wahren Erbauer in Erfahrung zu bringen, es sei denn dieser hätte sich auf irgendeine Art und Weise im Inneren verewigt, was durchaus nicht so selten vorkommt. Das wirst Du aber nur durch eine gründliche endoskopische Untersuchung herausbekommen bei der man z.B. auch alle Seiten der einzelnen Balken darstellen kann, auf denen man öfters mal entsprechende Hinweise findet meist in Form von Bleistiftmarkierungen wie Initialen, Jahreszahlen, lustige Sprüche etc. Die Bauweise mit den Deckenintarsien am unteren Rand sieht man häufiger, z.B. wurden solche Instrumente auch von der Firma "Wilhelm Kruse" aus Markneukirchen vertrieben. Aber hier: gleiches Spiel ! W. Kruse war auch eine reine Handelsfirma, von daher kann man nur über den wahren Erbauer spekulieren.

Was man mit Sicherheit sagen kann ist, dass Deine Gitarre vor 1961 gebaut wurde, weil A.C. Glier bestand von 1878 bis 1961 / W. Kruse wurde vermutlich 1903 gegründet und taucht letztmals im Adressbuch von 1932 auf, man darf davon ausgehen das die Firma nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr bestand. Das zusammen mit der Bauweise, der Korpusform, dem verwendeten Steckersteg und der Griffbrettabschrägung in Relation gesetzt spricht für ein Baujahr irgendwo zwischen 1910 und 1940.


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