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Forum des Musikinstrumentenmuseums Markneukirchen
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BeitragVerfasst: Mi 10. Feb 2010, 0:07 
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Auf jeden Fall, denn nun gibts nicht nur das Museum an sich, sondern auch eine Ausstellung im Gerber Hans-Haus welche Produktionsstätten der Musikinstrumentenbauer zeigt und ein schönes Handels(Fortschicker-)Kontor. Da gibts tatsächlich neues zu entdecken. Und wir haben dieses Jahr unser 650-jähriges Stadtjubiläum, da gibts eine extra Geschichtsausstellung :v:

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BeitragVerfasst: Mi 10. Feb 2010, 18:09 
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ach Mario, schick mir einen Helikopter, oder Ihr zieht um, aber das wurde ja schon mehrfach gesagt. schnief!


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BeitragVerfasst: Do 11. Feb 2010, 16:40 
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Ende Februar gab es dann doch immer die ersehnte und oft heftig diskutierte Jahresendprämie.

Jahresendprämie: So ähnlich wie das 13. Monatsgehalt, von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich je nach Planerfüllung usw und auch unter den Kollegen wurden mit allen mögl./unmögl. Begründungen diverse Unterschiede gemacht.

bis zur nächsten Idee Dorle!


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BeitragVerfasst: Do 11. Feb 2010, 19:56 
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Registriert: So 09. Dez 2007, 10:35
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ein HALLO in die Runde !
typische Ost-Gerichte ?..mal sehen.... :
Nudeln mit panierter und danach gebratener Jagdwurst in Tomatensoße....das gab`s öfters in der "SCHULSPEISUNG"(nanu..wieder ein neues Wort für`s Lexikon ?)...hieß das Jägerschnitzel ????
Bin mir aber nicht sicher,ob es das nicht auch im Nachbarland gab...
Guten Appetit !
der Matthias
:dirol: :rocker:


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BeitragVerfasst: Do 11. Feb 2010, 20:17 
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Registriert: Mo 21. Dez 2009, 23:01
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Der Unterschied zwischen Ost und West anhand vom Jägerschnitzel!

Ost: panierte und gebratene Jagdwurstscheibe
West: Schnitzel (meist Schwein) mit gebr. Pilzen

So mancher Altbundesländler hat sich doch sehr gewundert kurz nach der Wende, was auf den Teller lag, wenn er Jägerschnitzel bestellt hatte.


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BeitragVerfasst: Fr 12. Feb 2010, 0:51 
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Mitglied des Museumsvereins

Registriert: So 29. Jan 2006, 16:48
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Stimmt, mancher Jagdwurst-verabscheuender Ossi hat da auch neidisch auf den Teller seines Tischnachbarn geguckt nach dem dieser sein West-Jägerschnitzel mit Pilzen bekam :blush:

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BeitragVerfasst: Mo 22. Feb 2010, 23:04 
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Hallo Miteinander!

Bei dem Thema Winter und Heizung habe ich mich wieder an die Kohlenkarten erinnert.
Da gab es doch pro Haushalt/Person eine bestimmmte Menge Braunkohle und etwas Brennholz auf diese Karten. Der Preis war etwas billiger, als wenn man die so gekauft hätte.
Die Karten hat man dann beim örtlichen Kohlehandel abgegeben mit ungefähr Wunschtermin. Überraschung war dann, wann die vor die Tür geschüttet wurden mit mehr oder weniger Dreck dabei. Kohlenschippen und tägl, Kohleeimertragen hat uns das Fitneßstudio erspart. An die kuschlige Wärme am Kachelofen erinnere ich mich heute noch . Ansonsten brauchen wir den Kohledreck/Mief zum Glück nicht mehr ertragen.

Grüße von Dorle!


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BeitragVerfasst: Mo 08. Mär 2010, 14:39 
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Kleine Korrektur: "Blauer Würger" war Klarer Juwel - der klassische POfW-Schnaps.

dann gab's noch:
"Schweinejuwel" - Juwel-Zigaretten in Knautschpackung
"Summi" für Simson S50 und 51
"Macker" war ganz typisch für männlichen LAG in der Pubertät
"Schnalle" dto. für weibliche LAG
"Granate" als Universalwährung für alle möglichen und unmöglichen Hilfsleistungen (Granate war eine 0,7er Schnapsflasche)
"Passierschein" für 20,-M-Schein
"Die Firma" für Horch und Guck
"Weiße Mäuse" für Verkehrspolizei (der weißen Mützen wegen)
"Pappe" für Führerschein bzw. Stempelkarte
"Reaktorwasser" für Bier aus Greifswald (KKW stand in Lubmin um die Ecke)
"Boddenwasser" dto. für Greifswald und Stralsund

usw. usw.

Gruß
Roman


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BeitragVerfasst: Sa 13. Mär 2010, 17:14 
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alu chips - für das alugeld der ddr.


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BeitragVerfasst: Mi 09. Jun 2010, 23:21 
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@ intune zun Thema Alu und DDR

Wir haben nicht nur mit Geld aus Alu bezahlt, sondern auch mit Essbesteck aus Alu gegessen.
Das war ganz verbreitet in Gaststätten, Kantinen, allg. Gemeinschaftsverpflegung auch Armee.
So die einfache Variante von Besteck und super-stock-hässlich nach längeren Gebrauch. Heutzutage würden Diese keine Spülmaschine(reiniger) mehr überleben. Normales B. aus Edelstahl gab es auch, war dann schon die edlere Esskultur. Wo kein Besteck in der Kantine bereit lag oder wer nicht mit Alu essen wollte, ist halt mit seiner Essbestecktasche von zu Hause zum Essen fassen angerückt.
In diesem Fall war wohl Alu die einfachere und billigere Alternative.

Wie ging doch noch der Spruch? : Die DDR , das Land der begrenzten Unmöglichkeiten. :unknow: :unknow:
Gruß Dorle


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BeitragVerfasst: Do 10. Jun 2010, 13:55 
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dorle hat geschrieben:
Heutzutage würden Diese keine Spülmaschine(reiniger) mehr überleben.


Irrtum, meine Bestände von MdI und MfS überleben den Spüler schon seit 8 Jahren - und zwar von 2in1- bis 4in1-Tabs alles ;-) Das Alu-Zeug ist ziemlich zäh, wenn es erst mal richtig Patina (in diesem Fall eher eine satte Oxydschicht) hat.

Ach übrigens, da fällt mir noch ein Begriff ein: "Kulturabgabe"! ich sag nur: "Jugendtanz 2,05 Mark" (2,- + 5 Pf Kulturabgabe) ;-) Das war auch auf jeder Kinokarte, auf jedem Diskoeintritt und bei allen Eintritten zu Konzerten etc. drauf...
Und "Freunde", das sollte eigentlich auch noch allen bekannt sein, wo die sowjetische Armee ums Eck stationiert war.

Gruß
Roman


PS: Und daß die Kaffeetassen in der Mitropa alle vom starken Bohnenkafee dort gerissen waren, das war ja auch allgemein bekannt...**ggg**

PS2: Apropos Kohlenkarte - man bekam ohne eigentlich gar keine Brennstoffe. Wer seine Karte voll hatte, der konnte nur noch "unterm Ladentisch" oder Kontigentware (also den schwelenden Grus, der am Ende der Auslieferung über blieb) kaufen, und das war gut teuer (Ledertaschen, Aal, Dachpappe, helle Fliesen...war zumindest das, was wir immer mal wieder zum Tauschen hatten;-).


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BeitragVerfasst: Do 10. Jun 2010, 14:30 
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dorle hat geschrieben:
"Arbeiterspargel"


Da kann ich noch den eher küstentypischen "Arbeiteraal" gegenhalten. Schnitt man einem Hornhecht den Kopf ab und räucherte ihn nicht ganz so trocken, so konnte man ihn, trotz der leicht grünen und zahlreichen Gräten, noch an ahnungslos hier urlaubende Thüringer und Sachsen als "Aal" verkaufen. Beim Preis und der "Kaufkraft" von Räucheraal und dem "reichhaltigen" Angebot desselben, lohnte sich das schon mal. Hornhecht gab's als Beifang für ein paar Pfennige das Kilo, Aal ging schon mal hoch bis zu 35,-Mark...

Gruß
Roman



PS: Nachfragenden wurde dann zwecks Erklärung der Grätenfarbe ein wirksamer Ablations-Hinweis gegeben: ob sie denn keinen "grünen Aal" kennen würden... Und Tatsache, die meisten Bewohner südlich der Spree kannten tatsächlich keinen aus eigenem kulinarischen Erleben ;-) Man konnte also getrost mit 15,-/kg der Held sein **ggg** Zweites Beispiel waren dann die Nutrias, die oft als "fette Karnickel" (natürlich auch schön kopflos und abgezogen) über den Tisch gingen...


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BeitragVerfasst: Do 10. Jun 2010, 21:28 
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Hallo Roman,
zum Thema Nutria kann ich auch noch etwas sagen.
Zu Ostzeiten gab es in meiner Verwandschaft einen Züchter, wir waren mit Fleisch versorgt.
Von den Viechern war ja das Fell , welches Geld einbrachte und das Fleisch das edle Nebenprodukt. Ich weiß jedenfalls den feinen Unterschied zwischen Karnickel und Nutria zu schätzen. Nur wer hat heute noch welche zur Zucht? Ich wäre ein dankbarer Abnehmer.
Nach der Wende hat in Rudolstadt irgendeiner seine Tiere freigelassen nachdem die Zucht kein Geld mehr eingebracht hat. Seitdem leben die Tiere jetzt wild rund um die Saale. Aber davon mag ich mir keinen einfangen, wäre auch etwas schwierig. Wer Nutrias nur vom Sehen her kennt, denkt sicher ich habe einen Knall, aber aus der Pfanne sind die echt lecker.

Lassen wir uns es also munden Dorle :drinks:


Zuletzt geändert von dorle am Do 10. Jun 2010, 22:24, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Do 10. Jun 2010, 22:20 
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Übrigens waren nicht alle DDR Münzen aus Alu. Das 20Pf. Stück und Münzen ab 5 Mark aufwärts hatten andere Metalle/Legierungen. Auf eine der Münzen war das Bildniss von E. Thälmann. Hat man den auf den Kopf gestellt, war auch der " brave Soldat Schweik" zu erkennen.
:lol: :lol:


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BeitragVerfasst: Fr 11. Jun 2010, 8:38 
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Museumsmitarbeiter

Registriert: Do 22. Dez 2005, 14:06
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Wohnort: Erlbach
Hallo Roman, (kein wissenschaftlicher Beitrag!!!)

ich bin geschockt!! Hornhecht ein paar Pfennige (Beifang); Aal 35.-Mark das Kilo. Wenn ich dies mal so hochrechne, über 40 Jahre DDR, pro Fisch über 34.-Mark Gewinn, ein Verlust für die DDR in all den Jahren sicher in Milliardenhöhe. Der Staat musste krachen gehen, und die Schuldigen waren die Fischer und "Räucherer". Mit Nutria statt Karnickel kam dann wohl auch das "Aus" der SU. :shok:
und nochmals :shok: :sorry:
Gruß Hannes


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